Meine Heimat

Meine Familie lebt in Bad Klosterlausnitz. Auch wenn mir ein großes Grundstück zur Verfügung steht, freue ich mich täglich auf Spaziergänge. Ich möchte anhand von Fotos dokumentieren, dass Doggen als Wegbegleiter in unserer Familie eine sehr lange Tradition haben. Als zweite Heimat sehe ich meine Geburtsstätte in Jocketa, im Doggenzwinger "v. Vogtlandeck", wo meine Mama Esmee´, mein Onkel Ed und meine Großmutter Emmy leben. Es ist immer wieder schön, dort zu sein und mit dem Rudel auf Tour zu gehen, das ist echt Klasse. Außerdem muß der Kontakt gepflegt werden, da ich ab und zu auch dort einige Tage Urlaub verbringe. Seht selbst, wie alles begann.

Mit dem "Doggenvirus" wurde meine Familie schon sehr zeitig infiziert! Katrin, als Tochter meiner Züchter Renate und Peter, hatte von Kindesbeinen an schon immer mit diesen tollen Tieren zu tun. 1964 zog die erste Dogge bei ihnen ein und von da an gehörten Doggen zu ihrem Leben. Seit 1978 besteht die erfolgreiche Zucht "vom Vogtlandeck", so dass quasi das richtige Händchen für den Umgang mit Hunden in die Wiege gelegt wurde.

Das ist Katrin im zarten Alter von 3 Jahren mit dem Rüden "Blitz v. Wesenitz" 1970

Folgende Fotos zeigen meine beiden zweibeinigen Spielkameraden inmitten der Welpen mit Emmy, Perle und Chester in den Jahren ab 2001

2014 wurde ich mit sieben Geschwistern geboren. Meine Familie suchte mir den Namen "Jackson" aus. Ich heiße aber auch Zuckerschnute, Knutschkugel, kleines, dickes Fleckenmonster ect. Ich hatte den großen Vorteil, mit weiteren 16 Geschwistern aufzuwachsen - alle gleichaltrig.Jetzt werdet Ihr fragen, wie das möglich sein kann? Ganz einfach. Nicht nur meine Mama Esmee´brachte mich und meine Geschwister zur Welt, nein auch die gestromte Flocke v. Vogtlandeck brachte am gleichen Tag 9 Babys auf die Welt!Das waren für meine Züchter - Renate und Peter - echte Glücksmomente! Es ist sehr selten, dass 2 Hündinnen, die im Rudel zusammenleben, sich so gut verstehen, dass sie nebeneinander die Geburt vollbringen und auch die Welpen der jeweils anderen Hündin akzeptieren und gar auch säugen. Das zu erleben, ist ein Wunder und kann nur dann funktionieren, wenn im Rudel Harmonie und eine geklärte Rangordnung herrschen. Dass die Welpen in einem solchen Umfeld, 2 Mütter, 1 Großmutter und Onkel Ed, hervorragende Bedingungen für den Start ins Leben vorfanden, ist nicht zu toppen. 17 Welpen - einer schöner als der andere, putzmunter - sorgten dafür, dass bei Friedemann´s keine Langeweile aufkam.An den Fotos seht Ihr diese Entwicklung.

Wir wurden stundenlang bestaunt und geknutscht. Renate und Peter optimierten den Tag, um so viel Zeit wie möglich bei den Mamas und uns zu verbringen. Das war nicht nur Spass sondern richtig Arbeit, und wir lernten schon bereits im Wurfbett, unsere Pfützchen auf einem bestimmten Platz zu verrichten.

Die Zeit verging viel zu schnell. Katrin und Familie waren jedes Wochenende in Jocketa, um hautnah meine Entwicklung mitzuerleben. Beide Mütter kümmerten sich liebevoll um uns, und war die eine Milchbar leer getrunken, gab es ja noch eine. Besonders Emmy ging in ihrer Rolle als Großmutter auf und war eine sehr geduldige Lehrerin.

Meine Familie empfand es als großes Glück, die Aufzucht aller 17 Welpen miterleben zu dürfen. Es ist wunderschön zu sehen, wie gut ein Rudel funktionieren kann und wie sich vor allem auch die "alte" Emmy einbringt und sichtlich die Nähe der Welpen genießt.

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